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	<title>departmentofdesign.de/ssau &#187; Designwissenschaften</title>
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	<description>studentenportfolio des fachbereich design dessau</description>
	<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:11:17 +0000</pubDate>
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		<title>10/60/4</title>
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		<comments>http://departmentofdesign.de/10604/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 12:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Michaelis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Designwissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[2008]]></category>

		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[department of design]]></category>

		<category><![CDATA[design]]></category>

		<category><![CDATA[dessau]]></category>

		<category><![CDATA[geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[hs  anhalt]]></category>

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		<category><![CDATA[scheer]]></category>

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		<description><![CDATA[10 Epochen
60 Stundenten
4 Stunden
Das war das Motto im Kunstgeschichteseminar des 4. Semesters an der Hochschule Anhalt. Unter der Projektleitung von Sandra Scheer MA sollten zehn kunstgeschichtliche Epochen den Studenten näher gebracht werden. Dabei wurde aber auf die übliche Form der Lehrstoffvermittlung, nämliche Referate und Facharbeiten, verzichtet.
Die Studenten bekamen die Möglichkeit in einem Zeitrahmen von 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="info" class="entry-info"><strong>10 Epochen<br />
60 Stundenten<br />
4 Stunden</strong></p>
<p>Das war das Motto im Kunstgeschichteseminar des 4. Semesters an der Hochschule Anhalt. Unter der Projektleitung von Sandra Scheer MA sollten zehn kunstgeschichtliche Epochen den Studenten näher gebracht werden. Dabei wurde aber auf die übliche Form der Lehrstoffvermittlung, nämliche Referate und Facharbeiten, verzichtet.<br />
Die Studenten bekamen die Möglichkeit in einem Zeitrahmen von 20 Minuten eine Epoche vorzustellen. Dabei war die Art und Weise vollkommen freigestellt.</p>
<p>Die Ergebnisse des Seminares sind hier zusammen gefasst.</p>
<p>Projektleitung<br />
Sandra Scheer MA</p>
<p>Projektdokumentation<br />
Film &#038; Foto<br />
Ge Mi Sch</p>
<p><strong>Shaker - Glaube bestimmt die Form</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Heidi Müller, Martina Schmiedgen, Anja Freigang, Patricia<br />
Fritzsche</em></p>
<p>In Form eines Rollenspiels gaben wir einen Einblick in die Lebensweise der Shaker. Dabei stellten wir deren Arbeitsumfeld und Glaubensgewohnheiten in den Vordergrund. Ausschließlich haben wir uns mit der speziellen Möbelgestaltung auseinandergesetzt, die konkret auf den Glauben gerichtet war.<br />
Außerdem verglichen wir die Shaker mit anderen Glaubensgemeinschaften wie die Amishe, Mormonen und Scientologen, was in Form von Aufstellern realisiert wurde. Als geeigneten Ort des Geschehens wählten wir die Holzwerkstatt aufgrund der tätigkeitsbezogenen Umgebung der Shaker.</p>
<p><strong>Ornament und Verbrechen</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Antonia Fritsche, Anne Beuchel, Christel Buchröder, Julia Hauck, Stephanie Bartz,<br />
Stephanie Patzschke</em></p>
<p>Ein Kunstgeschichtsprojekt, welches sich mit der Bedeutung ausgewählter Symboliken beschäftigt. Sie wurden unter unterschiedlichsten Aspekten genutzt. Manche wurden auch auf falsche Weise weiterverwendet und somit ihren eigentlichen Bedeutungen entrissen. Heutzutage werden diese Symbole oft aus Unwissenheit oder auch Ignoranz wieder aufgegriffen und als modisches Beiwerk verwendet. Unter dem Titel “Ornament und Verbrechen” sind wir auf die Suche nach geheimen und missbrauchten Zeichen gegangen, die teilweise auch heute noch gegenwärtig sind.</p>
<p><strong>Telekonsum im DDR1</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Dimo Gugutschkow, Josephine Zänker, Theresa Lippok, Kathleen Krahl,<br />
Benjamin Frischbier, Darina Dreke</em></p>
<p>Unser Ziel war es, älltägliche Gegenstände im DDR-Haushalt in ein neues Licht zu rücken.<br />
Klassiker des sozialistischen Einheits-Designs werden zu wahren Design-Highlights. Geräte aus Massenproduktionen werden mittels einem Funken Ironie als Designer-Kunstwerke angepriesen.<br />
Der „Sonja“ Hühnereierbecher: Vom billigen Plaste-Eierhalter mit Millionenauflage zum exklusiven Quartett, einmalig, formschön und brilliant in Verarbeitung und Farbglanz. Kurz gesagt: Das Motto lautete von der einheitlichen Massenware zum luxuriösen Unikat. Gleiches Spiel beim einzigartigen Handrühr- und Mixgerät“, dem RG 28 von AKA Elektrik und dem ultimativen, extravaganten und mannigfaltigen Partygrill mit Bedienungsanleitung und<br />
exklusiven Kochrezepten. Der krönende Abschluss: Die Banane als Hauptgewinn.<br />
Fazit:<br />
Das sozialistische DDR-Einheitsdesign wird von uns auf spielerische, ironische und witzige Weise in den starken Kontrast zum heutigen Kapitalismus gestellt.<br />
Wir erheben das robuste, monotone, aber zuverlässige Haushaltsgerät in den Stand eines hochgradig, individuellen Designproduktes und vermarkten es auf die billigste aller Verkaufsstrategien, dem Tele-Shopping Kanal.<br />
Gespickt mit Humor, Provokanz und Sarkasmus erhält der Betrachter einen neue Sicht auf das Einheitsdesign der Deutschen Demokratischen Republik.</p>
<p><strong>Ikonen der Achtziger</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Sarah Schwemmler, Christiane Riedel, Daniela Steinberg, Felix Kumpfe,<br />
Meik Mehlhorn, Christian Raufeisen</em></p>
<p>In den Geschichtsbüchern über Design der 1980er, wird man lesen, dass<br />
diese Jahre von großartigen Objekten wie der Stahlrohrstuhl von Marcel<br />
Breuer oder die Zitronenpresse von Philippe Starck geprägt sind. Unser<br />
Ausstellungskonzept beruht jedoch darauf, Gebrauchsgegenstände und<br />
Personen des wahren Lebens der 80er Jahre zu zeigen und diese humorvoll zu<br />
Ikonen zu erheben.</p>
<p>Im Anschluss an die förmliche Eröffnungsrede, hatten die Besucher die<br />
einmalige Gelegenheit mehr als zehn hochexquisite Kostbarkeiten aus der<br />
vergangenen Zeit zu sehen. Unter den Exponaten waren zum Beispiel eine<br />
einzigartige Einheits-Kaffeemaschine aus VEB-Produktion und ein nahezu<br />
brandneuer gebrauchter Nintendo NES. Nicht nur, dass Portraits der<br />
wichtigsten Personen aus den 80ern in Goldrahmen präsentiert wurden. Die<br />
leicht gealterten Ikonen Sarah, Christiane, Daniela, Felix, Meik und<br />
Christian, waren auch persönlich zur Ausstellungseröffnung vor Ort. Zum<br />
Schutz der Relikte vor den Besuchermassen wurde die teuerste und modernste<br />
Gartenschlauch-Sicherheitsanlage mit integrierter Lichtschranke und<br />
Alarmsignalfunktion angemietet.</p>
<p>Ausstellungsverzeichnis<br />
Kleingebäckpresse, Kaffeemaschine, Zauberwürfel, Nintendo NES,<br />
Schagersüstafel/Halorenkugeln, irgendwelche Schecks, Führerschein,<br />
Kommode, Klammotten/Mode, Tonbandgerät, TV-Gerät, Taschenrechner,<br />
Kofferradio, Frisurenmagazine, Portraits</p>
<p><strong>Luxus und Macht</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Kareen Klug, Robert Gebhard, Katharina Hollman, Susann Brössel<br />
Susann Kreher, Sebastian Donath</em></p>
<p>An das Thema Luxus und Macht haben wir uns vor allem historisch als auch aktuell in Form eines Blogs herangewagt.<br />
Fragen die wir uns stellten, wurden im Blog diskutiert, ausgewertet und diese versuchten wir dann in unserer Ausstellung zum Ausdruck zu bringen. Als Ausstellungsort wählten wir einen Aufzug, der das vorallem beklemmende Gefühl von Macht als auch von Luxus hervorrufen sollte. Nur ausgewählten Personen (es wurden Goldtaler begrenzt verteilt) sollten das Privileg besitzen, mit ihm zu fahren und das Luxugut Bildung erhalten. Zitate und Zeittafeln machten die Fahrt zu einem goldenen Erlebnis. Die vier Stationen sollten den Aufstieg zu Luxus und Macht symbolisieren, vorbei an politischer Macht, an Luxusgütern bis hinauf zum höchsten Luxusgut und auch dem stärksten Mittel zur Macht, der Bildung/ dem Wissen. Verschiedene Filme zu diesen Themen wurden jeweils auf einer der Stationen gezeigt und sollten zum nachdenken anregen. Bastelbögen ermöglichten den Zuschaunern einen Hauch von Luxus mit nach Hause zu nehmen. Steigt man, oben angekommen, nicht aus (fährt wieder bis zum Ausgangspunkt hinunter), erfährt man ebenfalls den schnellen Nachgeschmack den Luxus und Macht mit sich führen können, nämlich dem schnellen Absturz.<br />
Unsere Ausstellung sollte vor allem zum Denken anregen, das Luxusgut Zeit und Bildung noch mehr schätzen zu lernen und natürlich ein kleines Erlebnis sein.</p>
<p><strong>Design für eine neue Generation</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Benjamin Rößner, Julia Boden, Katharina Hilpert, Tran Nog Thai,<br />
Stefanie Schüch, Marlen Piesch</em></p>
<p>Wir sahen in dem Thema den Umbruch/ die große Veränderung der Menschheit bzw.des Designs in einem gewissen Zeitabschnitt. „Menschen prägen das Design, Design prägt aber auch die Mensch-?heit“. Und das nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern. Doch wodurch verändert sich die Kunst und das Design, warum gibt es in anderen Ländern andere Sitten und jeweils andere Gestaltungsideen?</p>
<p>Auch wenn man sich nur in der Zeitspanne von 1945-1970 bewegt, sieht man gewaltige Unterschiede diesbezüglich. Doch wie kann man diese Unterschiede der einzelnen Länder am deutlichsten aufzeigen und anderen vermitteln? ?Wir untersuchten dabei die USA, Russland, die DDR sowie BRD, Italien und Skandinavien. Jeder von uns griff sich ein Land heraus inklusive einer hervorstechenden Firma, welche in der Zeit ab 1945 aktiv war oder es sogar noch ist. Beschränkt haben wir uns dabei auf Produktdesign. Zum Beispiel in Italien ist die Firma Kartell ganz groß angesagt, in der BRD war es die im Westen gegründete Firma Braun, die sich aber schon längst durch ganz Deutschland durchgeschlagen hat.?<br />
Aus den ganzen Materialien haben wir letztendlich ein Film zusammengestellt, Bunner kreiert, sowie für die Ausstellung im Mastergebäude (Vorraum) auf Plexiglas die Konturen der Länder ausgekattert mit wissenswerten Informationen dazu.</p>
<p><strong>Opposition zur Moderne/ experimentelles Design</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Benjamin Wysk, Peter Ernst, Till Hohmann, Mandy Blaurock,<br />
Romy Gogoll, Luisa Le van</em></p>
<p>Das Thema „Popkultur, Anti-Design, Postmoderne“ ist ein sehr komplexes Thema. Die Anfänge lassen sich schon früh im Dadaismus fi nden, ein Ende ist jedoch in der heutigen Zeit nicht klar defi nierbar. Wir haben uns dazu entschlossen dieses Thema mittels einer „Performance“ umzusetzen, welche den Grundgedanken der Popkultur verdeutlichen soll. Als Hauptact stand uns eine alte Fabrik zu Verfügung welche die Zuschauer mit hervorragenden Beispielen der Massenproduktion in Form von „Massenprodukten“ fütterte. Geleitet wurde sie von Ikonen wie Mao und Marylin Monroe, die es sich auch nicht nehmen ließen sich kurz persönlich den Zuschauern vorzustellen. Um die Vorgehensweise einer solchern Kreativ-Design-Farbik für Massenprodukte besser verständlich zu machen stand uns Andy Warhol zur Verfügung der die Zuschauer durch die Produktion begleitete und sie über die einzelnen Schritte einer solchen Arbeit informierte.<br />
Andy Warhol war und ist einer der bekanntesten Künstler der Pop-Art der auch unseren 3 Farbrikarbeitern zum Wohnzimmerruhm verhalf, in dem er auf Unikate verzichtete und Kunst zu Massenprodukten Zu dieser Performance entstand auch noch ein Katalog, in dem die bekanntesten Beispiele von den Anfängen bis in die heutige Zeit einzusehen sind.<br />
Zusätzlich zu dem Katalog entstand ein kurzer Dokumentarfi lm über unsere Performance.</p>
<p><strong>60er Jahre - James Bond</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Linda Urban, Tina Marschner, Cornelia Bohle, Dirk Schmid<br />
Marius Schulze</em></p>
<p>Während unserer Recherche zum Thema 60er Jahre stießen wir auf die<br />
Kinofilme über den erdachten Geheimagenten James Bond, die Anfang der 60er<br />
ihr Debüt feierten. Beinaher in jedem Jahr der 1960er lief ein neuer Bond<br />
Streifen auf der Kinoleinwand. In der fiktiven Welt des James Bond, die<br />
immer in der realen Welt spielt, glaubten wir alle Aspekte der 60er Jahre<br />
im Ansatz wieder zu finden: Lifestyle, Politik (Kalter Krieg), Design,<br />
Sozialkritisches (z.B. Rolle der Frau).<br />
Aus diesem Grund integrierten wir für unsere Ausstellung &#8220;60er Jahre -<br />
James Bond&#8221; typische Alltagsgegenstände der 1960er Jahre in eine fiktive<br />
James Bond Kullisse, sodass die Besucher in eine Fantasiewelt eintauchen<br />
konnten und in dieser an jeder Ecke optisch, akustisch und auch haptisch<br />
die 60er Jahre entdecken durften.<br />
So trugen z.B. die &#8220;Bondgirls&#8221; unserer Ausstellung die Kleidung der 60er<br />
Jahre. In der Bondzentrale liefen auf Monitoren Filme über Politik,<br />
Lifestyle und Kultur. Und ein für die 60er Jahre typischer Diaprojekter<br />
zeigte das extravagante Möbeldesign dieser Zeit.</p>
<p><strong>Design für die Zukunft</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Tom-Oliver Schneider, Kevin Bergt, Clemens Dittmar, Duckstein, Alexander Schielke</em></p>
<p>Zukunftswissenschaftler hatten 1998 Prognosen angestellt, mit welchen technischen Spielereien unsere Welt wohl im Jahre 2008 aufwarten würde. Teilweise lagen sie garnicht so falsch mit ihren Vorhersagen. Digitalkameras und Handys sind eingeschlagen wie eine Bombe und sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Die Gruppe, bestehend aus Clemenz, Kevin, Tom, Sebastian und Alex, taten es den Wissenschaftlern gleich und stellten ihre Prognosen im Rahmen einer kleinen Vernisage dem interessierten Publikum vor. Mögliche Erfindungen aus der näheren und ferneren Zukunft wurden plastisch nachempfunden, mit Kreppband verhüllt und durch erläuternde Texte dem Publikum präsentiert. Die Zukunft des Designs ist der Ausstellung zufolge vor allem durch Hightecherfindungen sowie -weiterentwicklungen geprägt.</p>
<p><strong>Avant Garde</strong><br />
<em>Mitglieder<br />
Thilo Wohlgemuth, Christian Weißmann, Pascal Matthäi<br />
Robby Zinnert, Steve Michaelis, Leander Angerer</em></p>
<p>Avant Garde ist Frei.<br />
Avant Garde ist Eigen.<br />
Avant Garde ist Luxus.<br />
Avant Garde ist Neu.<br />
Avant Garde ist Original.<br />
Avant Garde ist Zukunft.<br />
Avant Garde ist Anders.<br />
Avant Garde ist Wechsel.<br />
Avant Garde ist Gegensatz.<br />
Avant Garde ist Irritierend.<br />
Avant Garde ist Versteckt.<br />
Avant Garde ist Eckig.<br />
Avant Garde ist Rebellion.<br />
Avant Garde ist Würze.</p></div>
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